Wieder ist bei den Iserlohn Roosters eine turbulente Saison zu Ende gegangen. Franz-David Fritzmeier hat sich den Fragen zur sportlichen Situation im Sauerland gestellt. 

Die Iserlohn Roosters haben die Saison 2024/25 auf dem zwölften Tabellenplatz beendet. Nun ist es an der Zeit, ein Fazit aus der teils turbulenten Saison mit einer Trainerentlassung sowie der Rekrutierung eines neuen sportlichen Leisters zu ziehen. Hier hat sich Franz-David Fritzmeier den Fragen auf der Saisonabschlusspressekonferenz gestellt.

Jenike: „Iserlohn ist ein guter Ort, um Eishockey zu spielen“

Bereits vor der noch laufenden Penny-DEL-Saison 2024/25 war sich Andreas Jenike sicher: „Die Iserlohn Roosters sind ein guter Ort, zum Eishockey spielen.“ Dies war damals der Grund, weshalb Jenike seinen Vertrag bei den Sauerländern um zwei weitere Jahre verlängert hat. Und auch eins stand zu Beginn für den inzwischen vierfachen Familienvater fest: „Die Stimmung in der Kabine ist gut.“ Man ist Profi genug, um auch Rückschläge einstecken zu können.

Dass es erneut eine turbulente und mit Rückschlägen behaftete Saison am Seilersee werden soll, bei der der inzwischen zehnte Trainer seit der Saison 2014/15 diese nicht beendet, war nicht unbedingt vorherzusehen. Nichts wäre wünschenswerter gewesen, als dass Doug Shedden die Saison bis zum Ende bleibt. Zwischenzeitlich haben die Iserlohner den letzten Tabellenplatz innegehabt. Das hat sich zum einen mit der Verpflichtung des Sportlichen Leisters Franz-David Fritzmeier geändert.

Neues Trainerteam für die Roosters

Fritzmeier wünscht sich einen Trainer, der anpackt und sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert. Entsprechend ist er mit einigen Kandidaten für das gesamte Trainerteam in Gesprächen, da die aktuelle Besetzung zurück auf ihre Ursprungspositionen im Verein soll.

Dieser hat im Januar 2025 bekanntgegeben, dass Shedden nicht mehr im Dienst der Roosters steht. Von da an ging es etwas besser mit der Leistung auf dem Eis. „Wir haben eine läuferisch schnelle Mannschaft auf dem Eis, die ein bestimmtes Spielsystem zulässt“, sagt der 44-jährige Sportdirektor, der in seiner aktiven Zeit unter anderem auch im Trikot der Roosters aufgelaufen ist. Allerdings heißt das nicht, dass auch die Kondition mitgespielt hat.

Geringer Etat und Abgänge am Seilersee

Von den wirtschaftlichen Mitteln her, schätzt Fritzmeier die Roosters realistisch auf dem zehnten Platz ein. „Nürnberg hat geringe Mittel und etwas draus gemacht. Schwenningen und Straubing arbeiten ebenfalls hart mit geringen Mitteln. Wir müssen aus unserem Etat das bestmögliche rausholen.“ Angesprochen auf den zur Verfügung stehenden Etat für die kommende Saison, will Fritzmeier keine Auskunft geben.

Neben den Abgängen von Brandon Gormley, Hubert Labrie, Zach Osburn, Emil Quaas, Michael Dal Colle,
Shane Gersich, Branden Troock, Brayden Burke und Jake Virtanen hat sich Sven Ziegler entschieden, das Angebot eines anderen Vereins anzunehmen.

Am Seilersee bleiben werden Andreas Jenike, Finn Becker, Stanislav Dietz, Colin Ugbekile, Colton Jobke, Lennard Nieleck, Maciej Rutkowski und Noel Saffran. Nils Elten wird zurück an den Seilersee kommen. „Uns ist wichtig, dass sich unsere Nachwuchsspieler entwickeln können“, so Fritzemeier. Entsprechend wird auch Finn Becker der dritte Goalie der Roosters.

Fritzmeier wünscht sich von den neuen Spielern eine absolute Identifikation mit den Roosters

Mit Hendrik Hane hingegen wird über einen Verbleib am Seilersee gesprochen. Außerdem finden Gespräche mit Johannes Huß, Manuel Alberg, John Broda, Eric Cornel, Tyler Boland, Taro Jentzsch und Christian Thomas statt.

Personalwünsche hat Fritzmeier ebenfalls. Er wünscht sich beispielsweise einen Center, der mit rechts schießt. Generell gilt aber zu sagen, dass die zukünftigen Spieler am Seilersee sich für den Verein einsetzen und dazu stehen. Dafür reichen keine Lippenbekenntnisse, sondern eine absolute Identifikation mit der Region und der Mannschaft. „Iserlohn hat eine gute Infrastruktur zum Eishockeyspielen, in der sich Spieler entwickeln können“, bestätigt auch Fritzmeier.

 

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